Prozessoptimierung in der Papier- und Druckindustrie
Druckmaschinen-Rüstzeiten, Farbwechsel und Papierverschnitt bestimmen die Marge. LeanShift hilft, Rüstprozesse zu beschleunigen und Materialverschwendung zu reduzieren.
Herausforderungen
Farbwechsel und Rüsten
Jeder Auftragswechsel erfordert Farbmischung, Platteneinrichtung und Anlaufmakulatur.
Anlaufmakulatur
Bis die Farbe stimmt, fallen hunderte Bogen Makulatur an.
Kleine Auflagen
Immer kleinere Losgrößen erhöhen die Rüstzeitquote.
Termindruck
Online-Druckereien setzen neue Geschwindigkeitsstandards.
Relevante Kennzahlen
Typisches Prozessbeispiel
Rüstvorgang analysieren
Jeden Schritt des Auftragswechsels zeitlich erfassen.
SMED anwenden
Farbmischung und Plattenvorbereitung vor dem Maschinenstopp erledigen.
Anlaufmakulatur reduzieren
Standardisierte Einrichtwerte und Farbrezepturen beschleunigen das Einrichten.
OEE messen
Wie viel Prozent der geplanten Zeit wird tatsächlich gedruckt?
Standard dokumentieren
Beste Rüstsequenz als wiederholbaren Standard festlegen.
Typische Ergebnisse
Relevante Methoden
Häufige Fragen
Lohnt sich SMED bei kleinen Druckereien?
Gerade dort. Je mehr Auftragswechsel pro Schicht, desto größer der Effekt. 10 Minuten pro Rüsten gespart bei 8 Wechseln = 80 Minuten mehr Druckzeit.
Wie reduziere ich Makulatur?
Standardisierte Einstellwerte und dokumentierte Farbrezepturen verkürzen die Anlaufphase. LeanShift misst, wie lange das Einrichten bis zum ersten Gutbogen dauert, und die gezählten Anlaufbogen trägst du unter „Eigene Kennzahlen“ in die Coaching-Reflexion ein.
Funktioniert das auch im Digitaldruck?
Ja. Auch im Digitaldruck gibt es Rüstzeiten: Datenvorbereitung, Medieneinlegen, Farbkalibrierung. LeanShift erfasst diese Schritte.